Online am: 05.05.2014 | Aktualisiert am: 08.07.2015
Was zunächst groß gefeiert wurde, stellt sich hinterher als eine Fast-Pleite heraus: der Klinikneubau für die Chirurgie in Ulm. Ein 240 Millionenprojekt, für dessen Pannen, Fehler und irreparablen Mängel nun das Land Baden-Württemberg finanziell gerade stehen muss. Dass darüber jetzt überhaupt diskutiert wird, ist das Verdienst zweier Redakteure der SÜDWEST-PRESSE. Sie hatten die Geschichte öffentlich gemacht. Recherchen, die 2014 mit einem "Wächterpreis der Tagespresse" ausgezeichnet wurden.
weiterlesenOnline am: 03.05.2012 | Aktualisiert am: 08.07.2015
"Ein Geschäft nach dem Geschmack der schwäbischen Hausfrau" - so hatte es der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan MAPPUS, CDU, vier Monate vor der anstehenden Landtagswahl im "Ländle" (März 2011) der überraschten Öffentlichkeit angekündigt. Es würde ein "Stück moderner Industriepolitik" werden: den Rückkauf von 45% der Anteile am ehemals staatseigenen Energiekonzern EnBW, einem der vier großen Energieriesen in Deutschland. Es kam anders. Nach Fukushima entwickelte sich der Deal zu einem Flop. Allerdings: Jetzt wird Deutschlands ehemals größter Atomkonzern "grün".
weiterlesenOnline am: 28.11.2011 | Aktualisiert am: 23.12.2015
Wir rekonstruieren den Beginn von "Stuttgart 21" von Anfang an und beginnen deshalb im Jahr 1988. Damals hatte der Verkehrswissenschaftler an der Uni Stuttgart, Prof. Dr. Gerard HEIMERL, in einer Denkschrift erste Überlegungen angestellt, wie sich die Landeshauptstadt Stuttgart, die in einem Talkessel liegt und einen Kopfbahnhof hat (so wie Frankfurt, Leipzig oder München) besser in das europaweite Eisenbahnverkehrskonzept einbinden ließe. Es war der Ausgangspunkt weiterer Planungen, die sich in bisher typischer "Basta"-Manier mehr oder weniger hinter verschlossenen Türen, allenfalls hier und da in ausgewählten Fachöffentlichkeiten abspielten...
weiterlesenOnline am: 26.11.2010 | Aktualisiert am: 05.01.2016
31 Jahre nach dem kollektiven Selbstmord von Baader-Meinhof-Häftlingen tauchen Fotos von den teilweise im Detail ungeklärten Vorgängen auf. Sie landen bei Michael OHNEWALD.
weiterlesenOnline am: 25.05.2016 | Aktualisiert am: 25.05.2017
Als der Koalitionsvertrag zwischen GRÜNEN und der CDU in Baden-Württemberg 2016 stand, war die Erleichterung und Freude groß: 2 unterschiedliche Partner, die sich zuvor auf Heftigste bekämpft hatten, wollen gemeinsam Zukunft gestalten. Doch offenbar war das Vertrauen untereinander so groß nicht: Die Spitzen hatten geheime Absprachen getroffen. Und schriftlich fixiert. Und unterschrieben. Als Rückversicherung, wenn alle schief läuft? Mit Transparenz jedenfalls, die GRÜNE immer einfordern, hat dies nichts zu tun. Die SÜDWEST-Presse hat alles aufgedeckt.
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