Tag: Remonstration


Wächterpreis Whistleblower

Online am: 03.05.2008 | Aktualisiert am: 20.08.2015

"Man muss nicht alles sehen". Wie 3 staatliche Neo-Nazi-Bekämpfer kaltgestellt wurden

"Hingucken" heißt das Motto der Landesregierung in jenem Bundesland, das an der Spitze der Statistik rechter Gewalttaten steht: Sachsen-Anhalt. "Man muss nicht alles sehn!" erklärt der Dessauer Polizeivizepräsident drei Staatsschützern, die bisher sehr erfolgreich waren in ihrem Kampf gegen "rechts". Dem Polizeichef tut seine Äußerung und seine Meinung keinen Abbruch. Die 3 Staatsschützer hingegen, die sich aktiv engagiert haben, müssen ihre Dienststelle verlassen und werden degradiert. Bis heute.

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Whistleblower

Online am: 09.09.2008 | Aktualisiert am: 18.08.2019

Steuerhinterziehung im Finanzamt Münster: Werner Borcharding akzeptiert das nicht

Wenn 'Steuerbetrug' entdeckt wird, kommt es normalerweise zu einem Strafverfahren. Im konkreten Fall hatte man in den Finanzbehörden in Münster versucht, die Straftat 'niedrig zu hängen' bzw. das Ganze niederzuschlagen. Es hätte fast geklappt, wenn nicht der Steueramtsrat Werner BORCHARDING 1994 ein 'Weihnachtspaket' erhalten hätte. Die leidvolle Geschichte eines aufrechten Steuerbeamten.

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Whistleblower

Online am: 03.03.2010 | Aktualisiert am: 14.11.2015

Missbrauch durch Macht - Ministerialrat Dr. Wilhelm SCHLÖTTERER akzeptiert das nicht

Wer in Bayern als hoher Finanzbeamter darauf dringt, dass auch die "Großkopferten" korrekt ihre Steuern zahlen (sollen), legt sich schnell mit den Mächtigen an. VIP's wie "Kaiser Franz" oder der ehemalige Wienerwald-Chef Friedrich JAHN genossen im Freistaat Bayern lange Sonderstatus. So musste auch Dr. Wilhelm SCHLÖTTERER regelmäßig mit dem Bayern-Chef Franz Josef STRAUSS aneinandergeraten. SCHLÖTTERER wurde degradiert, aufs Abstellgleis geschoben. Kein Grund für den aufrechten Beamten, klein beizugeben. Und inzwischen ist auch vieles anders geworden. "Fälle" wie Uli HOENEß werden nicht mehr einfach so akzeptiert.

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Whistleblower

Online am: 26.02.2010 | Aktualisiert am: 25.11.2015

Steuerfahnder Klaus FÖRSTER gegen den Rest der Republik

Was der Steuerbeamte bei seiner täglichen Arbeit gefunden hatte, sollte sich zu einem der größten Skandale, der Flick-Parteispenden-Affäre ausweiten: Geldwäsche und Steuerhinterziehung in gigantischem Umfang. Die Beteiligten: neben dem Flick-Konzern, der auf diese Weise Steuern sparen wollte, alle große Parteien: CDU und CSU, SPD und FDP. Alle waren sich einig: Die Wahrheit sollte nicht ans Tageslicht kommen. Deshalb wirkte sich auch die Arbeit des aufrechten Steuerbeamten Klaus FÖRSTER schnell aus: "EdeKa" - "Ende der Karriere". Die Wahrheit kam trotzdem ans Tageslicht. Z.B. Geldwäsche mit aktiver Hilfe eines Klosters. Wer würde auch schon auf die Idee kommen, frommen Gottesmännern und gläubigen Nonnen Unredliches zu unterstellen? Rekonstruktion eines riesigen Skandals. Von Anfang an.

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Whistleblower

Online am: 01.05.2009 | Aktualisiert am: 26.02.2016

"Steueroase Hessen"? Oder: die hessische Steuerfahnder-Affäre

Mit einer Großdurchsuchung der Commerzbank AG in Frankfurt/M 1996 begann es. Mit rd. 60.000 Steuerhinterziehungsfällen ging es weiter - die rd. 100 Steuerfahnder in der Bankenmetropole kamen kaum mit der Arbeit hinterher. Kurz vor der Jahrtausendwende kam in Hessen dann die CDU an die Macht. Und ihre Liechtensteinische Parteifinanzierungstiftung "Zaunkönig" mit ihren Schwarzgeldern ans Tageslicht. Ministerpräsident Roland KOCH wollte danach Ruhe einkehren lassen. Die Steuerfahnder sollten über eine geheime "Amtsverfügung" gezwungen werden, bei ihrer Arbeit nicht mehr so genau hinzuschauen. Die Steuerbeamten wehrten sich - der Anordnung Folge zu leisten widerspräche Recht und Gesetz. Roland KOCH und seine Finanzverwaltung setzten die Daumenschrauben an: Zwangsversetzungen, Umorganisationen, Auflösung der Steuerfahndung, Psychiatrisierung der letzten aufmüpfigen Steuerfahnder. Bis heute ist diese Affäre nicht ausgestanden.

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