
Die Dokumentation von Unrecht wie etwa Enteignungen („Arisierungen“), Deportationen oder Mord, aber auch Portraits von sogenannten stillen Helden, die bedrängten Menschen halfen, bilden einer der thematischen Schwerpunkte auf ansTageslicht.de:
Terror ist leider ein weltweites Problem, egal ob Nazi- und SS-Schergen, IS, aserbaidschanisches Militär in Bergkarabach oder Hamas.
Was sich allerdings seit einiger Zeit im Nahen Osten im Gaza und im Westjordanland unter israelischem Vorzeichen abspielt, erinnert an das, was in der Ära des sogenannten Dritten Reichs unter aktiver Teilnahmslosigkeit der Weltöffentlichkeit geschah: „Ethnische Säuberung“ (Le Monde), Aushungern, Flucht und Vertreibung bis hin zu einem gigantisch geplanten „KZ“. Was damals als „totaler Krieg“ propagiert wurde, der bekanntlich im absoluten Desaster endete, wird in Israel jetzt vom zuständigen Finanz- und Siedlungsminister als Kämpfen bis zum „totalen Sieg“ verkauft.
Die aktiven Proteste großer Bevölkerungsteile in Israel prallen am Machtapparat der dortigen Regierung ab – so wie seinerzeit auch in Russland nach 2011. Diese Vorgänge waren bis zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ebenfalls einer der Schwerpunkte bei ansTageslicht.de.
Wir können und werden nur dokumentieren, was auf Fakten basiert. Verbindungen oder Zugänge in den Nahen Osten haben wir nicht. Deshalb können wir nur auf die Parallelen hinweisen. Schon deswegen, um wegen Einseitigkeit nicht unglaubwürdig zu werden. Unrecht bleibt Unrecht und Terror bleibt Terror. Egal, wann und wo so etwas geschieht.
(JL)