Der britische Guerdian-Journalist Charlie ENGLISH hat Anfang 2025 die Geschichte „The CIA-Book-Club“ aufgeschrieben und in englischer Sprache veröffentlicht. Seine spannend recherchierte Story rundet das immer noch lückenhafte Wissen darüber ab, mit welchen gezielten Mitteln der Westen das Ende des Sowjetreiches herbeiführte und den Mauerfall und den großen Umsturz in Osteuropa in den Jahren 1989 und 1990.
Dieser Buchclub, schon betrieben seit Anfang der 1950er Jahre und unter dem Decknamen „International Literary Center Ltd.“ besonders intensiv gegen Ende der Ost-West-Konfrontation aktiv, hatte seinen Hauptsitz im New Yorker Stadtteil Manhattan, 475 Park Avenue South. Die Mannschaft dort unter ihrem Chef, dem Top-Agenten George MINDEN, sorgte nicht nur für den massenweisen Vertrieb verbotener westlicher Bücher in Osteuropa, um die Bürger dort mit reellen Informationen auszustatten. Sie unterhielt auch eigene Druckereibetriebe und Verteilzentren in Amerika, Skandinavien und vor allem Paris. Die Adressaten der CIA-Produkte lebten in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Tschechoslowakei und mit dem Schwerpunkt in Polen. Polen sollte das Kernland werden, um den Ostblock zu knacken.
Die USA starteten Anfang der 1980er Jahre weitere massive Unterstützungen für die Gewerkschaft Solidarnosz zur Finanzierung eines Untergrund-Netzwerkes, das Propagandamaterial herstellen konnte. Dafür sollen zwischen 50 und 100 Millionen von Priestern tranportierte Dollar via Vatikan in Lech WALESAs Gewerkschaftskasse geflossen sein soll. Schon im Frühjahr 1989, Monate vor dem Mauerfall in Deutschland, kippte das kommunistische Regime in Warschau.